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Diagnose über Fußreflexzonen- und manuelle Neurotherapie am Fuß
Druckempfindliche Stellen am Fuß deuten auf eine Störung der normalen Funktion desjenigen Organs hin, dessen Nervendung sich an dieser bestimmten Stelle
am Fuß befindet. Es hat sich hier so etwas wie ein Kristall gebildet. Sobald wir massieren und so diesen "Kristall" aufzulösen beginnen, geben wir der
Natur Gelegenheit, diese un- nütze Materie hinwegzutragen. Hintergrund der Methode ist das Wissen,
dass sich in jedem Fuß 70.000 Nervenenden befinden. Über
Reflexpunkte soll Einfluss auf Körper- organe am anderen Ende der Nervenlinien genommen werden. Die Massage setzt ein großes Maß an Erfahrungen voraus. Wo
genau die Punkte zu suchen sind, lässt sich mit "Fuß-Landkarten" veranschaulichen.

Bei der Befundaufnahme schaue ich mir den Fuß an, betaste ihn und achte auf Reak- tionen des Patienten. Ich schaue nach Aufquellungen der Haut, spüre nach
weichen Stellen oder speziellen Säurekristallen, die sich an den Nervenenden abgelagert haben. Auch aus dem Schmerzempfinden des Patienten ziehe ich
Schlüsse: Ein stechender Schmerz im Fuß deutet auf akute Beschwerden, ein dumpfer Schmerz auf ein chronisches Problem in einem Organ hin.

Wenn man im Körper einen chronischen Entzündungsherd vermutet, ihn aber nicht fin- det, kann der Druck auf die Reflexzonen einen Hinweis darauf geben, ob
zum Beispiel ein vereiterter Zahn oder die Schilddrüse die Ursache sein kann. Exakte Diagnosen können mit Hilfe der Fußreflexzonen allein aber nicht
gestellt werden: Hier greife ich auf die Diagnostik mittels elektromagnetischen Bluttest zurück. Der Übergang von Diagnose zur Therapie ist fließend.

Die gezielte Heilmassage der Füße ist seit Jahrtausenden bekannt. In jüngster Zeit wurde sie in Deutschland von Hanne Marquard und Eunice D. Ingham
weiterentwickelt und differenziert. Über gezielten Druck und Massage der verschiedenen Reflexzonen am Fuß ist der gesamte Körper erreichbar und kann je
nach Art und Weise der Anwen- dung angeregt werden und es können Verspannungen gelöst werden. Die Fußreflex- zonentherapie bringt den Menschen ganzheitlich
im wahrsten Sinne des Wortes wieder in Fluß und fördert das körperliche Wohlbefinden und das seelische Gleichgewicht.

Mit Fußreflexzonenmasssagen lassen sich viele Krankheiten bekämpfen, etwa Migräne, Nervenprobleme, chronische Bronchitis, Verdauungsstörungen, Asthma und
Menstruationsbeschwerden; viel bringt die Behandlung bei Rückenschmerzen.
Die manuelle Neurotherapie enthält eine spezielle Nerven- und Muskelmassage, Gelenkmobilisation und eine aus der Fußreflexzonentherapie entwickelte
spezielle Nervenreflexthrapie am Fuß, die heute den Hauptteil der Behandlung ausmacht und auch eigenständig eingesetzt werden kann. Walter Froneberg hat
in jahrelanger Arbeit und empirischer Beobachtung die vielfältigen Nervenreflexpunkte am Fuß lokalisiert. Die Therapie hilft bei einem breiten Spektrum
von Beschwerden des motorischen und vegetativen Nervensystems, des Bewegungsapparates und über die Verbindung der Nerven mit dem gesamten Organsystem.
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